Universitäten in Bayern

Zur Situation an den Universitäten

Die archäologischen Fächer befinden sich durch politisch gewollte Veränderungen in einer Umbruchphase. Seit dem 01. Oktober 2009 ist überall das Bachelor-Studium eingeführt worden.

Für kleine Studienfächer ist dies mit Schwierigkeiten verbunden. Die bisherigen spezialisierten Studiengänge Ur- und Frühgeschichte, Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie, Provinzialrömische Archäologie und Archäologie des Mittelalters werden im Zuge des Bologna-Prozesses auf neue Bachelor- bzw. Masterstudiengänge umgestellt, die größere Fächereinheiten anstreben.

Die wichtigsten Studienorte in Bayern sind Bamberg, Erlangen, München, Regensburg und Würzburg. Im nordbayerischen Universitätsverbund ist in Bamberg "Provinzialrömische Archäologie" neu eingerichtet (Prof. Dr. Michaela Konrad), nachdem die Stelle von Prof. Dr. H. Bender in Passau nicht nachbesetzt wurde.

Es besteht weiterhin die Gefahr von Stellenstreichungen.

Wichtig für eine epochenübergreifende Landesarchäologie in Bayern ist derzeit vor allem der Erhalt des alt- und mittelsteinzeitlich ausgerichteten Fachprofils in Erlangen. In Bamberg wurde auf die Professur für Vor- und Frühgeschichte Dr. Andreas Schäfer berufen. Noch nicht entschieden ist die Nachfolge bei der Professur für Vor- und Frühgeschichte in Regensburg.

Studium in Bayern

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst unterhält Datenbanken, die Ihnen eine umfassende Übersicht über Studienlandschaft und -möglichkeiten in Bayern liefern.

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